Schüßler-Salze

Begründer dieser Therapie war Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898). Er war ein Zeitgenosse Hahnemanns (Begründer der Homöopathie), Pasteurs und Robert Kochs. In dieser Zeitperiode entstanden viele neue therapeutische Konzepte und sie führten zu einem neuen Denken in der Medizin.

Die beginnende naturwissenschaftliche Erkenntnis, daß Mineralstoffe für den Zellstoffwechsel und die Krankheitsentstehung eine besondere Bedeutung besitzen, veranlasste Schüßler sich mit den in der Homöopathie gebräuchlichen 12 Mineralstoffen stärker zu befassen. Sie sind die Betriebsstoffe, die einen reibungslosen Ablauf aller körperlichen Vorgänge gewährleisten.

Hierzu gehören:

  • Verbesserung des Zellstoffwechsels
  • Steigerung der Wirkung anderer Mittel
  • Regulation des Säure-Basen-Haushaltes
  • Entsäuerung und aktivierung des Immunsystems

Die Mineralsalze sind als Basis-Therapeutika im Einsatz, die in der heutigen Ganzheitsmedizin einen besonderen Stellenwert haben. Man hat erkannt, daß die Verarbeitung und Speicherung der wichtigen Vitamine ohne entsprechende Mineralstoffe nicht möglich wäre. Ebenso reagiert der Hormonhaushalt sehr empfindlich auf Mineralstoffmängel.